Christian Greider SIEHT NICHT FERN!Er druckt gerade mit seinen Kollegen Ihr Flugblatt. Damit es garantiert pünktlich zum Einsatz kommt.Jürgen Tritremmel HÖRT NICHT RADIO!Er druckt gerade mit seinen Kollegen Ihr Magazin. Damit es garantiert pünktlich zum Einsatz kommt.

Christian Greider SIEHT NICHT FERN!

Er druckt gerade mit seinen Kollegen Ihr Flugblatt.
Damit es garantiert pünktlich zum Einsatz kommt.

Jürgen Tritremmel HÖRT NICHT RADIO!

Er druckt gerade mit seinen Kollegen Ihr Magazin.
Damit es garantiert pünktlich zum Einsatz kommt.

Mit Vollgas am Datenhighway – die Druckvorstufe bei Leykam Let’s Print

Wussten Sie, dass Leykam Let’s Print – obwohl nicht digital gedruckt wird – enorm viele digitale Daten verarbeitet – und zwar 800.000 digitale A4-Seiten pro Jahr? Und dass daraus rund 160 Mrd. bedruckte A4-Seiten pro Jahr entstehen? Oder, dass 360 Druckplatten pro Tag für die Standorte Müllendorf und Neudörfl produziert werden und auf einer Druckplatte bis zu 40 Seiten eines Printproduktes Platz haben? Aber vielleicht wissen Sie, dass 8 Druckplatten pro Rollenoffsetmaschine für einen Druckvorgang benötigt werden, da es zwei Platten pro Farbe (Vorder- und Rückseite) braucht? War Ihnen alles nicht so klar? Dann erfahren Sie hier vielleicht auch ein paar interessante Dinge über die Abteilung, die dafür sorgt, dass am Ende aus digitalen Druckdaten ein analoges Printprodukt wird: Sie nennt sich Druckvorstufe, ist beinahe rund um die Uhr besetzt und besteht bei Leykam aus 44 Mitarbeitern.

Die Aufgabe der Druckvorstufe

Denn während beim Digitaldruck das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, braucht es beim (Rollen)-Offsetdruck Druckplatten, die sämtliche Informationen für die Druckmaschine enthalten. Sie sind das Endprodukt der Abteilung Druckvorstufe und das wichtigste Zwischenprodukt im Druckprozess. Bevor die Druckplatten aber überhaupt erstellt werden können, müssen die Seiten angeordnet und die Daten geprüft werden.

Die Druckvorstufe schafft Ordnung

Ordnung schaffen heißt bei der Druckvorstufe, die Seiten eines Auftrags richtig anzuordnen. Das klingt aufs Erste einfach – ist aber, je nach Endprodukt, durchaus kompliziert. Denn in diesem Arbeitsschritt – im Fachterminus „Ausschießen“ genannt – müssen die Seiten für den Druck so nebeneinander platziert werden, dass der Leser sie – nach Zuschneiden, Falzen und Binden – in der geplanten Lesereihenfolge vor sich hat. Wenn man bedenkt, dass es rund 1.000 Falzarten gibt und je nach Endverarbeitung noch eine andere Seitenanordnung notwendig ist, erschließt sich leicht die Komplexität des Ausschießens.

Die Druckvorstufe prüft Daten

Der letzte Schritt vor der Druckplatte ist nun die Prüfung der Daten. Sie erfolgt sowohl Technik-gestützt als auch optisch am Ausdruck, denn eine zu geringe Bildqualität, fehlende Seiten oder zu geringe Beschnittzugaben kann auch die beste Druckmaschine nicht ausgleichen. Passt alles, werden die Daten dem vorher erstellten Ausschuss hinzugefügt und der Kunde erhält das Dokument zur Freigabe.

Von digital nach analog

Nach Freigabe des Kunden erstellt die Druckvorstufe die Druckplatte – und wandelt so digitale in analoge Daten um. Dabei ist die Druckplatte nichts anderes als ein Aluminiumträger mit einer hauchdünnen, wärmeempfindlichen Schicht, die eine Unmenge an Informationen beinhaltet, von denen viele mit freiem Auge nicht sichtbar sind.

Pro Grundfarbe (Cyan, Magenta, Yellow, Black) wird eine Platte gefertigt, bei Vorder- und Rückseite eines Druckproduktes macht das acht Druckplatten pro Durchgang. Die fertigen und kontrollierten Platten werden an die Drucker übergeben – der eigentliche Druck des Printproduktes kann damit beginnen.